Es beginnt.
Schlieren in azurschimmernden Seen.
Ölteppiche schlagen Kreise,
jede Pfütze trübt sich tiefschwarz.
Organisches Aufbeben,
Gefühlloses Zittern.
Kriechen durch schmutzigblaue Nebelstädte.
Es regnet Säure in stumpfe Seelen.

Alle Säuger sind geflohen.
Die Katastrophe trifft die Wirbellosen,
die wehrlos Wahrnehmungsschwachen,
die Wahnsinnigen.
Es gliedert sich das Sein in Fern und Ferner.

Es beginnt.
Ein Inselversum neben dem anderen,
magnetische Abstoßung ist Ekel ist Krampf
ist Isolation.

Becken neben Becken
Einzelhaft in Cyanwasserstoff.

Ein gefangenes Tier
in morphin’schen Sphären.
Gitterstäbe der torkelnde Tanzpartner.

Köpfe geben der Schwerkraft nach,
Gedanken tanzen hoch unter der Decke; —
Wildes, insektoides Geklapper.

Mandibeln des Schicksals.

Schwanken. In jedem Glied ein Zittern von eisigem Morgentau, die Zunge gelöst und bleischwer. Kein Gedanke. Ein Fels eine Insel, umlagert von Tang. Korallenabschied. Tänzeln. Splitternde Knöchel, halbherzig zementiert, bersten und knacken bei jeder Drehung. Ein Geräusch wie brechender Zwieback. Jeder Schritt nach vorn ein verlorener Zahn. Kriechen. Millimeterweise an den Nägeln vorwärts gezogen; ein Augapfel auf der Straße, der andere rückwärts in die Höhle gedreht. Wanken auf Kniescheiben bis Kiesel die Gelenke blockieren.

Wo fängt der Himmel an?

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